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01.02.2026 Sebastians ETS-Daun-Tagebuch 28.1. bis 1.2.

Mittwoch 28.01.2026

Mittwoch, Anreise, war knappe 3 Stunden Fahrt. Angekommen bei bestem Eifeler Wetter. Heißt Nebel, Sicht keine 100 Meter und schöner, fisseliger Regen. Ging zuerst direkt in Daun ins Hotel, eingecheckt, Koffer abgegeben und dann ging es direkt zur Halle, denn die Halle öffnete von 17:00 bis 21:00 Uhr.

Mittwoch 28.01.2026

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Mittwoch, Anreise, war knappe 3 Stunden Fahrt. Angekommen bei bestem Eifeler Wetter. Heißt Nebel, Sicht keine 100 Meter und schöner, fisseliger Regen. Ging zuerst direkt in Daun ins Hotel, eingecheckt, Koffer abgegeben und dann ging es direkt zur Halle, denn die Halle öffnete von 17:00 bis 21:00 Uhr.

Als ich in die Halle reinkam, in die Tennishalle, das roch schon so richtig nach ETS. Da hast Du Tischreihen, doppelte Bierzeltgarnituren vielleicht 30/40 Tischreihen und da sitzen weiß ich nicht wie viele Leute dran. Auf jeden Fall einen Arsch voll, Du hast eigentlich nur Tischreihen gesehen, wenn Du da reingekommen bist. Und unsere Tischreihe, wo wir sitzen, die RCMaker Jungs, sind fast ganz vorne gewesen. Die ersten drei, vier Tischreihen waren nur die Awe (Awesomatix) Leute. Dann kamen, ich glaube, zwei Tischreihen für Mugen. Dann eine Tischreihe für RCMaker. Hinter uns die Schuhmacher-Jungs mit einer oder zwei Tischreihen.

Und danach die X-Ray-Leute, die haben dann, weiß ich nicht, 5 Tischreihen, 6 Tischreihen, auf jeden Fall jede Menge reichlich. Die ganzen X-Regioner. Und dahinter kam dann noch irgendwie so schwarze Abteilung, holländische Abteilung, Engländer und Türken auch noch da und weiß der Geier, wer da alles saß. Mittwoch war eigentlich nur aufbauen, Klamotten auspacken, Auto ein bisschen schrauben, aber war noch nichts mit fahren, da a) kein Strom und b) an der Strecke noch ein bisschen gearbeitet wurde. Also man konnte wirklich nur das Auto ein bisschen vorbereiten. Dann ging es um 21 Uhr zum Hotel.














Donnerstag 29.01.2026

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Donnerstag öffnete die Halle um viertel nach sechs. Ich war erst so um halb sieben da gewesen, weil mein erster Lauf erst um kurz nach neun war. Von daher konnte man ein wenig ausschlafen. Als ich da ankam, war die Halle schon ziemlich gut gefüllt. Ich habe mich dann hingesetzt, Auto fertig gemacht, Trainingsreifen abgeholt. Man musste bei der Nennung angeben, wieviel Trainingsreifen man haben möchte oder Trainingssätze. Maximal waren drei Stück und die drei habe ich mir auch gegönnt, obwohl ich eigentlich nur einen brauchte. Aber egal, was man hat, hat man. Da auch vergünstigt die Preise für die Ersatzreifen. Auf jeden Fall, langsam das Auto fertig machen, die Reifen fertig machen und ein bisschen die ETS-Luft schnuppern. Ich hatte jede Menge Pause zwischen den vier Läufen. War auch nicht verkehrt, weil alle vier Läufe waren so was von grottig gewesen, kein Hinterachsgriff aus den Kurven heraus, das Auto hat das Heck verloren.

Die Lenkung, man wusste gar nicht, wann er lenkt. Du hasst gelenkt, gelenkt, gelenkt und dann kam er irgendwann mal, natürlich auch ziemlich rutschig. Die ersten zwei Rennen war eigentlich nur Rutschen angesagt, das war eigentlich nur den Teppich warm fahren, Griff reinfahren. Gut dass ich erst in der dritten Klasse gefahren bin. An dem Tag waren schon 150 Frontis gefahren. Die haben schön die ganzen Flusen rausgefahren. Ja, die Autos von den Frontis sahen aus, die waren ja hellgrau. Die waren nicht mehr schwarz, sondern hellgrau voller Flusen. Und wo ich gefahren bin, war das gar nicht mehr so schlimm, von daher war das gut. Ja, wie gesagt, der Tag zog sich dann. Abends waren wir um 21:00 Uhr auch fertig. Dann ging es auch noch ab in den Netto, der bis 22:00 Uhr auf hat, hab ich noch nicht gesehen. Und dann ins Hotel.





Patrick Beck, Marc Reinhardt







Freitag 30.01.2026

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Am heutigen Freitag war auch wieder Hallenöffnung. Ich war schon wieder zeitig um 7:00 Uhr zur Stelle, da ich mich auf die Vorläufe vorbereiten musste. Das ging natürlich wieder genauso weiter, wie der Trainingstag gestern aufgehört hat. Ich habe es einfach nicht hingekriegt, das Auto ruhig zu bekommen. Zumindest im ersten Lauf. Von daher war der erste Lauf auch bescheiden. Hatte da irgendwie nur elf Runden geschafft. Ich war eigentlich mehr am die Leute vorbeilassen, als alles andere. Im zweiten Lauf ging es dann besser. Ich habe ein bisschen an der richtigen Stellschraube gedreht. Habe immer ein bisschen mehr Sturz, ein bisschen mehr Spur gefahren. Drei Grad. Diff gewechselt. Ein bisschen dünner gemacht. Und dann ging es einigermaßen. Der zweite Lauf, da war der Wagen dann okay lief gut. Allerdings habe ich dann hier irgendwo Mitte des Rennens einen dreifachen Flic-Flac auf der Strecke fabriziert, der im Nachgang ein wenig teuer war.

Aber nachdem ich mich wieder gefangen hatte, war der Wagen halbwegs fahrbar. Auf der langen Gerade wollte der Wagen schon vor der Kurve links abbiegen ohne dass ich was gemacht habe. Also das war ein bisschen tricky zu fahren. Nach dem Rennen habe ich dann den Wagen auseinander genommen. Da habe ich dann gesehen, dass die Querlinker vorne unten lose waren, hinten war einer lose auf rechte Seite, auf linke Seite war der Radträger lose, der Bumper vorne ist fast abgerissen gewesen. Hieß in meiner sechsstündigen Pause vom Lauf 2 zu Lauf 3 einmal das Auto komplett auseinanderschrauben und wieder neu zusammensetzen. Im Endeffekt habe ich ein Topdeck zerstört und drei von vier Bulkheads waren krumm. War also ein teuer erkaufter zweiter Lauf. Obwohl ich den auf Platz 5 noch abgeschlossen hatte. Zwischen Lauf 2 und 3 habe ich dann 5 von 6 Stunden geschraubt, konnte mich dann noch eine Stunde den Wagen fertig machen, ein neues Setup machen, Reifen vorbereiten und dann ging auch schon der dritte Lauf los, den die Redaktion von SC10.de live gesehen hat.

Was man so live sehen konnte, war ja nur Standbildkamera gewesen. Aber der dritte Lauf war eigentlich auch ganz okay. Zwei, drei eigene Fehler eingebaut. Was man nicht sehen konnte ist, dass ich dann auch ganz links der Strecke in der Schikane, da hatten schon zwei Leute geparkt, da sprang gerade der der Streckenposten zu den beiden Autos hin. Dann kam ich. Ich habe dann auch noch da geparkt. Da habe ich ein bisschen Zeit verloren und fiel zwischenzeitlich von 5 auf 7 wieder zurück und konnte das aber auch nicht mehr aufholen. Daher bin ich dann als siebter ins Ziel gekommen, aber für mich war es okay. Im Endeffekt bin ich jetzt Platz 70 nach den 3 Rennen. Morgen Samstag ist noch ein Vorlauf und dann zwei Final-Läufe.

Zu dem Thema Pros (Professionals): Das sind die Modified Fahrer. Die können immer schön ausschlafen, die Jungs. Die sind die Letzten, die fahren und die kamen dann meistens immer erst so um 10:00 Uhr in die Halle, das sind ja die Pros.

Auf jeden Fall ist das schon eine coole Sache, wenn du dann da auf einmal den Völker von Mugen oder den Orlowski von Schuhmacher, den Reinhard von Awe oder auch Monsieur Hudy von X-Ray da rumlaufen hast und mit denen auch quatschen kannst, die du auch ansprechen kannst. Also die sind nicht irgendwie abgehobenen nach dem Motto, du Fußvolk, sieh zu, dass du Land gewinnst, sondern du kannst mit denen ganz normal quatschen. Der Orlowski sitzt mir quasi im Nacken, der sitzt nur vier Stühle links neben mir. Mr. Hudy ist weiter zurück, aber mit dem haben wir auch keinen Vertrag. Vor mir, quasi in seinem Nacken, sitzt der Völker von Mugen. Und weiter vorne sitzt dann Mechler/Awe, der Reinhard von Aave und Simon Lauter, der letztes Jahr Weltmeister geworden ist mit Awe. Die Crème de la Crème aus Europa ist dort anwesend.



oben/unten: der rcmaker sp-1 des autors sebastian














Samstag 31.01.2026

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Hoffnungsvoll bin ich um 11.45 Uhr meinen letzten Vorlauf heute gestartet.

Ja, hoffnungsvoll war es auch nur bis zur ersten Runde oder nach der ersten Runde, dann eine schnelle Runde gefahren und dann bin ich schon ausgefallen.

Da habe ich den Fahrfehler gehabt, rechts in die Bande leicht eingeplankt und mir ist der Radträger aus dem Querlenker rausgesprungen. Damit war für mich nach einer Runde mein letzter Vorauf erledigt, das hieß dann für mich G-Finale, Startplatz sieben von acht. Um 16:00 Uhr bin in mein erstes Finale gestartet. Der Start lief ganz gut. In der ersten Kurve haben sich sofort einige gehabt, da konnte ich mich raushalten. Allerdings im Laufe der ersten Runden habe ich festgestellt, dass der Arsch mal wieder weg ging.

Das heißt, mehr Glatteisfahren als alles andere. Im Endeffekt sind noch zwei ausgefallen und ich bin auf Platz 6 eingetrudelt. Mit 16 Runden gefahren und 5 Minuten 11 in der Zeit. Dann wieder im Fahrlager, hat dann unser Zweitplatzierter im A-Main-Finale sich mein Auto geschnappt und hat sein Setup zu 98% in mein Auto eingebaut. Er musste heute nur ein Finale fahren, hatte dementsprechend sehr viel Zeit gehabt bis abends und mein zweiter Finallauf war dann um 21:45 Uhr, Wohlgemerkt 21:45 Uhr.

Er hat dann das Setup fertig gemacht, hat was vorbereitet und zwischendurch gab es dann nochmal zwei Stromausfälle für eine Viertelstunde. Dementsprechend hatten wir eine Viertelstunde Verzug und ich war erst um kurz nach 22:00 mit meinem zweiten Finale dran. In der Zwischenzeit, zwischen dem ersten und zweiten Finale war mein Bruderherz noch da gewesen. Er war pünktlich zum ersten Finale da. Und dann haben wir uns nochmal 2-3 Stunden die Zeit totgeschlagen. Hier mal geguckt, da mal geguckt. Mitgequatscht. Alles so ein bisschen angeguckt. Und dann sind wir irgendwann wieder nach Hause gefahren. Und dann ging es bei mir los, dass ich einen Schwindelanfall gekriegt habe.

Der zog sich dann bis um 22:00 Uhr hin. Und ich war mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch fahren kann. Sobald ich so nach unten geguckt habe, ging es los mit dem Schwindel. Gerade nach vorne gucken, okay, zur Seite, scheiße, rechts, scheiße, links, scheiße, oben, scheiße, unten, scheiße. Gut, ich mich hingequält auf den Fahrerstand und gestartet.

Natürlich erste Kurve, vor mir haben sich zwei Mann gehabt. Der direkt vor mir wollte seinem Vordermann ausweichen. Und ich bin dann meinem Vordermann reingefahren und hatte zwei oder drei Sekunden Rückstand auf den letzten, war dann Achter. Ja, hab mich dann reingekämpft. Vier habe irgendwie überholt, bin ich dann auf 4 hochgesprungen und im Laufe der nächsten Runde hat sich dann noch einer verabschiedet, da bin ich dann auf 3 vorgefahren und die Position 3 konnte ich bis zum Ende halten. Somit bin ich dann auf Platz 3 eingetrudelt und im Endeffekt heißt das für mich in der Rangliste Platz 69.

Das heißt morgen noch einmal angreifen und dann hoffe ich mal, dass ich zumindest diesen Platz festigen kann. Vielleicht habe ich auch noch die Chance, ein bisschen weiter nach vorne zu kommen, wie sich das Rennen morgen so gibt. Ich gehe mal davon aus, dass das wieder ziemlich chaotisch sein wird, weil alle, die jetzt im zweiten Lauf verkackt haben, natürlich im letzten Lauf morgen nochmal zeigen wollen, was für tolle Hechte sie alle sind. Ja, morgen dritter und letzter Lauf bei mir erst um 12:30 Uhr.

Das heißt, ich kann morgen Sonntag spät antanzen und früh Feierabend machen.

Foto: facebook / rcmaker






























Sonntag 01.02.2026

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So, kleine Zusammenfassung für den heutigen Tag und den letzten Tag. Da ich heute erst um 12.30 Uhr meinen letzten und auch dritten Finallauf fahren sollte, konnte ich heute mal ein wenig ausschlafen. Hieß um 08:30 Uhr aufstehen, fertig machen, denn um 10:00 Uhr musste ich im Hotel auschecken.

Nach dem Auschecken habe ich erstmal WhatsApp gecheckt und musste dann leider feststellen, dass es in der Halle einen längeren Stromausfall gab, der so eine gute Stunde gedauert hat. Und dieser hat dann den Zeitplan des Tages doch ein wenig durcheinandergewürfelt. Ich habe meinen persönlichen Zeitplan gecheckt und musste feststellen, dass mir halt der dritte Finallauf gestrichen wurde.

Da ich gestern also am Samstag Nachmittag und Samstagsabends meine ersten beiden Finalläufe hinter mich gebracht hatte, wurde mir der dritte halt gestrichen, weil sie erst zusehen mussten, dass alle Finale ihre zwei Läufe zusammen kriegen. Außer die A-Finals, die wurden alle drei gefahren und auch ein Teil der nachkommenden Finals der einzelnen Klassen. Also es nicht in jeder Klasse, nicht in jedem Finale der dritte Lauf gestrichen. Bei mir war es leider der Fall. Egal, somit blieb mir Zeit genug, a) meine Klamotten vernünftig in Ruhe einzuräumen und wegzubringen.

Da konnte ich mir den Rest des Tages auch nochmal ein paar Rennen vernünftig angucken und ein paar Fotos schießen für den lieben Dirk. Somit war der Tag für mich quasi gelaufen. Ich konnte mir wie gesagt die Rennen angucken. Das letzte Finale Modified A-Finale war um kurz nach vier zu Ende. Danach war allgemeine Aufbruchstimmung und Siegerehrung und gegen 17 Uhr habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht. Nach knapp zweieinhalb Stunden war ich dann auch zu Hause und lasse den Abend jetzt mal ein wenig ausklingen.