Weil es im Dezember gut geklappt hat, im Onroad-Bereich als Doppelstarter an einem Rennen teilzunehmen, versuche ich es heute wieder und der Ablaufplan, obwohl leicht abgeändert zum Vergleich zum Dezember, meint es gut mit mir im Bezug auf Fahren, Streckenhelfer und Pausen für Akkuladen sowie Reifenpflege. Zum dritten Lauf des MSC-Pokals 2025/2026 sind im Minidrom etwas weniger Aktive, ich bin pünktlich im Fahrerlager und kann mir einen netten Platz aussuchen, naja, alle Plätze sind nett, insbesondere seit dem Genaralumbau letzten Sommer.
In der Klasse M-Chassis darf ich mich mit sieben Herrschaften messen, in der Klasse GT mit drei, wie so oft bei RC-Car-Veranstaltungen nicht eine aktive Dame anwesend. Sportlich geht es gleich gut los für mich, mein Tamiya M-08 Redbull Honda CR-X gewinnt den Trainingslauf, das heißt der beste Dreierrundenblock, eine nette Momentaufnahme. Doch es gibt noch eine weitere vierköpfige Trainingsgruppe, im Vergleich aller acht M-Chassis-Fahrer bin ich dritter und somit im A-Finale, ebenfalls eine nette Momentaufnahme.
In der Klasse GT rechne ich mir seit Nennung Titelchancen aus, doch diese Träume platzen Freitag Nachmittag kurz vor Nennschluss durch die Nennung des Seriensiegers Patrick. So wird mein ARC R11'2019 Jägermeister Porsche im Trainingslauf Zweiter hinter Patricks himbeerroter Rcmaker SP1 Rennpflunder (Zooracing Bwoah).
In den Finals sehen wir teils spannende Zweikämpfe, besonders hervorzuheben ist die Klasse Porsche, wo sieben Boliden gleichzeitig auf der Strecke sind und sich RCRT-Sportfreund Marvin durchsetzt.
Mit dem M-Chassis bin ich in den Finals nicht so erfolgreich wie im Trainingslauf, zudem probiere ich im zweiten Finale andere Reifen, ein glatter Schuss in den Ofen. Hier zeigt sich deutlich, dass die Konkurrenten seit dem Streckenumbau samt neuem Teppich deutlich öfter zum üben im Minidrom waren und ihre M-07 deutlich besser abgestimmt sind einschließlich Reifenwahl. Aktuell gibt es die Sweep in den Mischungen SWP 25, 33 und 40, zusätzlich eine neue Serie EXP in den Mischungen 24, 28, 32 und 36. Und ganz neu, also ziemlich neu sind Kompletträder von TPRO in 36 als auch 40. Man kann rundum die gleichen Reifen fahren oder Vorderachse/Hinterachse unterschiedlich.
Unabhängig von den Reifen sind die anderen Fahrer mit ihren M-07 besser und so wird der einzige M-08 im Feld sechster, also zum Glück (mein fahrerisches Können) noch zwei Plätze vor der roten Laterne.
Auch in der Klasse GT lasse ich zwei Konkurrenten hinter mir, da dort in den unspannenden drei Finalen aber lediglich vier Fahrzeuge auf der Strecke sind, darf ich bei der Siegerehrung mit meinem Jägermeister Porsche auf den zweitbesten Podestplatz klettern wie schon vor Monatsfrist, dieses Mal hinter Patrick und vor Uwe statt hinter Jesse und vor Oliver. Im Terminkalender steht für 14. Februar nichts außer Karneval, da geht was. Die weiteren MSC-Pokal-Termine sind 14.03.2026, 18.04.2026, 09.05.2026 sowie 13.06.2026
Nicht unerwähnt bleiben darf die professionelle Fahrerbesprechung, die Zeitnahme, das Catering und generell die Gastfreundschaft der Mitglieder des MSC Essen. Ein rundum gelungener Tag, weil an meinen Fahrzeugen nicht kaputt gegangen ist.
Einziger Wermutstropfen ist mein Netzteil, welches sich in der Mittagspause einfach so verabschiedet, für die verbleibenden Finale darf ich meine Akkus an Bastians ISDT K4 laden. Noch am Abend überlege ich, ein neues Netzteil für meine Ladegeräte zu besorgen oder ein Ladegerät mit integriertem Netzteil, z.B das Cayote 2-Force X5 für 300,00 €. Die Entscheidung fällt auf ein Ladegerät mit integriertem Netzteil, das Ding sieht sehr klein aus (127×106×57mm, 520g), hat aber dennoch zwei Ausgänge mit je 15 Ampere Ladestrom und ist günstiger als die beiden bislang genannten Geräte, hoffentlich ist das Ding intuitiv zu bedienen und hält eine Weile.

Fronti: Sebastian, Jörg, Andreas (RCRT Duisburg)
M-Chassis: Dominik, Jan, Thomas (RCRT Duisburg)
Porsche: Jesse, Marvin (RCRT Duisburg), Dennis
TT: Daniele, Donato, Dominik
Clubsport: Matthias, Norick, Deniz
