Vom letzten MSC Pokal Lauf #5 am 14.03.2026 zu heute wollte ich mich verbessern und weiß wohl, dass üben hilft. Aber ich würde auch aufrüsten, mein Onroad Guru empfiehlt statt der bis dahin verwendeten Bittydesign Porsche Karosserie eine Zooracing Bwoah, welche einer von uns beiden daheim ungenutzt rumgammeln hat. Und er meint, ein Aluchassis könnte schneller sein als ein Carbonchassis, nun habe ich zufällig einen Tamiya TRF419XR mit Aluchassis, welcher den ARC R11#2019 mit Carbonchassis ersetzt.
Am 27.03.2026 sowie am 04.04.2026 übe ich im Minidrom mit Unterstützung von Jörg sowie Christian und die Rundenzeiten purzeln. Heute muss das im Rennen umgesetzt werden. Laut Nennliste sah es bis kurz vor Nennschluss so aus, als würde die Klasse GT gar nicht fahren, doch Andres als auch Matthias gesellen sich zu Uwe und mir.
Ich bin beizeiten im Minidrom und bekomme einen Schrauberplatz in der Nähe meiner Mentoren, vor der Fahrerbesprechung übe ich einen Akku, dann geht es los mit dem Qualilauf, wo wir fünf Minuten fahren, aber lediglich der beste Dreier-Runden-Block über die Startposition im ersten Finale entscheidet. Hier werden mein TRF419XR und ich Dritte im Feld der vier Bwoah-Boliden mit einem Dreier-Runden-Block unter 28 Sekunden, die erhoffte Steigerung zum letzten Rennen ist schon erreicht.

Im ersten Finale verliere ich meine Dritte Position bald durch einen Karosserieklemmer, kann diese aber "zurückerobern" wegen eines Karosserieklemmers am Fahrzeug des an mir vorbeigezogenen Uwe. Interessant, wir alle denken, ich müsste im ersten Finale Dritter geworden sein, doch der Computerausdruck sagt Vierter, meine erste Runde wurde nicht gezählt. Habe ich die Schleife nicht getroffen, habe ich abgekürzt? Ich würde sagen, nein, aber es gibt keinen Videobeweis.
Im zweiten Finale fahre ich ungehindert zu meinem besten Minidrom-Ergebnis aller Zeiten, nämlich 49 Runden in acht Minuten und vier Sekunden, na ja, um so gut zu sein wie Andres (53 Runden) oder Matthias (51 Runden) reicht es nicht. Mein Verfolger ist gehandicapt, weil er vergaß, die Reifen zu schmieren, da er sich mit einem anderen Bausatz beschäftigte.
Im dritten Finale lege ich mein Auto zweimal aufs Dach, diese Chance nutzt der hinter mir Gestartete natürlich, um an mir vorbeizuziehen, trotz beherzter Aufholjagd gelingen mir nur 47 Runden. Die Tagesendauswertung ergibt für mich 96 Runden in 16:05, für den Mitstreiter um Platz drei hinter Primus Andres und Vize Matthias 97 Runden in 16:13. Genau das erste Überfahren der Zeitschleife im ersten Finale, welches in der Zeitmessung nicht aufgezeichnet ist, ist die Runde, welche mir heute zum Podestplatz fehlt.
Nicht so tragisch, denn der Tag ist dadurch nicht weniger nett und das nächste Rennen bereits in drei Wochen. Werde ich es bis dahin schaffen, erneut im Minidrom zu üben oder beginnt nun der Frühling, wo wir alle gerne mit unseren Offroad-Flitzern draußen auf Kunstrasen fahren?
Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass mein Sitznachbar, mit dem ich noch vor sechs Tagen in Mechernich Offroad übte, nun doch nicht am dortigen SK-Lauf, sondern lieber am sechsten Lauf des MSC-Pokals 2025/2026 teilnimmt. Der teilweise Mitinitiator dieser Rennserie, der diese Saison schon oft im Minidrom die Fahrerbesprechung und die Siegerehrung moderierte, konnte bislang lediglich einmal mit dem Fronti ganz oben auf dem Podest stehen, doch weil ich heute Einzelstarter bin, habe ich die Möglichkeit, den Doppelstarter als Streckenhelfer zu entlasten, so dass er seine Boliden (MSC-Clubsport und Fronti) besser vorbereiten kann, heißt auf den Punkt genau Reifen schmieren, und er selbst sich auf das Wesentliche fokussieren kann.
Der Plan geht auf, Jörg gewinnt heute souverän die in dieser Saison renommierteste Klasse MSC-Clubsport, in der die meisten Teilnehmer die Bittydesign Seven20 Karosserie nutzen und damit Rundenzeiten von unter neun Sekunden fahren. Ich habe auch so eine Karosserie und möchte damit auf meinem Tamiya TRF419XR in der Klasse GT ebenfalls Rundenzeiten unter neun Sekunden fahren, doch mein Beraterstab beharrt auf der Zooracing Bwoah Karosserie. Werde ich mich beim nächsten Rennen über deren Empfehlung hinwegsetzen?
Jörg dominiert das Clubsport-A-Finale.
Clubsport: Andres, Jörg, Norick.
Fronti: Jörg, Fabian, Andres.
M-Chassis: Dominik, Jan, Dennis.
TT: Donato, Marc, Torsten.
Heute hatte ich ordentlich Zeit, Fotos zu machen, aber leider vergessen, meinen Tamiya TRF419XR im Kreise seiner Wettbewerber, allesamt mit Zooracing Bwoah Karosserie, abzulichten, deshalb hier ein Foto vom letzten Training:
Oben rechts, mit der Zooracing Bwoah Kodak #4 war heute eine 9,09 drin, könnte das auch mit der unten abgebildeten, noch nie gefahrenen Bittydesign Seven20 (McLaren 720S GT3) #419 gelingen?