
Wegen der gesundheitsgefährdenden Hitze ist der heutige RCRT-Arbeitsdienst abgeblasen, was mache ich nur mit der schönen freien Zeit? Die Frage ist natürlich nicht ernst gemeint, selbstverständlich weiß ich, was zu tun ist, die Montage meines Fighter Nxgen DT-04. Bis die Sonne rumkommt, kann ich auf dem Balkon Reifen kleben und das Heck fertigstellen, wenngleich hier noch einige Tuningteile fehlen.
Später drinnen beginne ich gar nicht erst mit dem Vorderteil, welches laut Bauanleitung nach dem Heck dran wäre, denn es fehlen mir zu viele Teile. Um Missverständnissen vorzubeugen, der Bausatz ist vollständig, doch ich möchte nicht ausschließlich Teile aus dem Baukasten verwenden, im Gegenteil wird der Wagen von Anfang an getunt, da wo es unverzichtbar ist, da wo es nötig ist und eventuell schieße ich auch hier und da übers Ziel hinaus.
Weil ich (noch) kein Tamiya-Offroad-Experte bin wie z.B. mein TeuRer Freund, besorge ich (meines Erachtens) hübschere Felgen für vorne und hinten, doch die sind zu breit, weshalb ich die Baukastenhinterreifen sowie die dazu gekauften Vorderreifen dann doch auf die Baukastenfelgen montiere. Und auch hier wird wieder getunt, während laut Bauanleitung keine Reifeneinlagen vorgesehen sind, verwende ich vorne schmale Schumacher-Vorderrad-Einlagen und hinten mittelbreite Schumacher-Vorderrad-Einlagen.
Vorerst ist der Baukastenmotor montiert, wenngleich auf dem Speicher mehrere Torque-Tuned-Motoren auf ihren Einsatz warten. An der Stelle muss ich eh noch mal ran, denn zwischen dem 17er Baukasten-Ritzel und dem Hauptzahnrad ist kein Spiel, als hätte ich so etwas geahnt, habe ich in Hong Kong ein 17er sowie ein 19er Aluritzel von Yeah Racing bestellt, wenigstens eins von den beiden sollte doch bitte schön mit ein wenig Ritzelspiel zu montieren sein.
Den Zusammenbau der dem Baukasten beiliegenden Dämpfer mit den einfachen Kolbenstangen/-platten klemme ich mir, sondern nehme den Satz Dämpfer aus meinem Team Associated B6D 2WD-Buggy, dazu habe ich sogar Federn zum wechseln bzw. herumprobieren. Da ist wie immer viel Musik drin, vorerst habe ich die Asso-Dämpfer an den Punkten montiert, wie in der Bauanleitung vorgegeben und beim Silikondämpferöl kann auch noch ewig experimentiert werden.
Dem Fighter Nxgen DT-04 Baukasten liegt ein Regler bei, der wesentlich vernünftiger aussieht als sämtliche Regler, welche ich in der Vergangenheit in Tamiya-Baukästen fand. Und zwar ähnelt er einem in der Vergangenheit oft und zuverlässig eingesetzten Hobbywing Quicrun 1060WP. Einen Hobbywing Quicrun 1060WP finde ich auf dem Speicher, aber es wird keiner von den beiden genannten eingebaut, denn in meinen High-End-Fighter kommt kein 25-Euro-Regler, sondern ein 70-Euro-Robitronic-Cube2, der aus dem Tamiya M-08 ausgebaut wurde. Schon vor Längerem, denn der M-08 musste bereits die gesamte MSC-Pokal-Saison 2025/2026 mit einer sensorlosen Brushless-Combo fahren.
Das Power-HD Servo ist etliche Jahre alt (Oktober 2017, 37 US$), diente bereits im Tamiya M-06 sowie im Tamiya M-08, glänzte aber bereits damals mit einer Stellzeit von 0,06 Sekunden (dafür nur 7kg), gekrönt wird es von einem TRF-Servohorn. Wenn der Bolide fertig ist, wird er generell viele blau eloxierte Teile haben, wie zum Beispiel Sechskantradmitnehmer und Radmuttern, wahrscheinlich nenne ich ihn TRF-04.




