Quod erat demonstrandum
Schon mehrmals in diesem Jahr waren Buggys der Marke Tamiya in Großenbaum. Die können zwar den üblicherweise am Südring heimischen Schumacher, Team Associated und Xray (in alphabetical order) nicht das Wasser reichen, gefallen mir dennoch abgesehen von der mauen Endgeschwindigkeit auf der Geraden ganz gut. Vor zwei Wochen waren außerordentlich viele dieser Plastikbomber zu Gast, neben der Gemütlichkeit auf der Geraden war sehr auffällig, dass diese Fahrzeuge sehr viel Unterstützung von Streckenhelfern benötigen.
Das weckte meinen Ehrgeiz, es muss doch möglich sein, auch zwei Runden am Stück zu fahren, oder im optimistischen Fall drei, ohne auf dem Dach zu liegen? Dazu müsste ich mir so einen (BBX oder Fighter-) Buggy ausleihen? Oder Bausatz kaufen und montieren? Mein TeuRer Freund meint, ich sei ein BBX-Typ, wobei mir die gewiss hübschen Boliden zu behäbig daher kommen und ich eher zu einem mäßig quirligen Fighter tendiere. Zwei Tage nach der Invasion erwische ich mich beim Online-Shopping, von da an trudeln an verschiedenen darauf folgenden Tagen spannende Dinge aus verschiedenen Erdteilen bei mir ein. Auch wenn noch einige Teile erwartet werden, wurde mein Tamiya Fighter Nxgen DT-04 gestern fertig.
Zufällig ruft Werner gestern bei mir an, wir müssten an einem seiner Fahrzeuge gemeinsam basteln, also löten und so verabreden wir uns für den heutigen Sonntag am Südring, welch sensationelle Gelegenheit, meinen Fighter auf Jungfernfahrt zu schicken.
q. e. d., quod erad demonstrandum, lateinisch: was zu beweisen war
Man kann mit einem Tamiya Buggy mehrere Runden am Stück um den Südring heizen, ohne auf dem Dach zu liegen, Werner ist mein Zeuge.
Geld kauft Erfolg
Unabhängig von der eingangs geschilderten wissenschaftlichen Beweisführung, nach der ich meinen Fighter Nxgen DT-04 mit der spektakulären wie schnell aussehenden Karosserie in die Vitrine stellen kann, wäre es natürlich interessant, wie mein Fighter im Vergleich mit Artgenossen abschneidet? Welch ein Glück, dass heute noch zwei Tamiya Fighter Buggys am Südring sind.
Jetzt kommt was, was mir schwerfällt zu schreiben, doch was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Mein gerade frisch montierter Fighter Nxgen DT-04 ist seinen routinierten Sparringspartnern Sand Viper DT-02 sowie Neo Fighter DT-03 im Hinblick auf die Anzahl der Purzelbäume (je weniger, desto besser), Beschleunigung, Sprünge als auch die gesamte Performance klar überlegen.
Ehrlich muss ich zugeben, dass ich mein fehlendes Fingerspitzengefühl im Bezug auf Setup sowie fehlende Fahrpraxis mit Tamiya Buggys (bis heute gleich null) durch die konsequente Verwendung kostspieliger Tuningteile von Beginn der Montage an ausgleiche, während der gelbe DT-02 abweichend vom Baukasteninhalt Alu-Dämpfer und der orange DT-03 gewiss Kugellager hat, sonst nichts außer der urigen Vorderreifen. Im Anhang versuche ich, die von mir für den DT-04 gewählten Hopups aufzulisten, was hoffentlich nicht als Angeberei rüberkommt.
Tuningteile
| Tamiya | 58741 | Fighter Nxgen DT-04 |
| Tamiya | 51518 | Sand-Viper Karosserie |
| Tamiya | 53088 | Square Spike Vorderreifen |
| Schumacher | U-6738 | Reifeneinlage vorn schmal |
| Schumacher | U-6733 | Reifeneinlage vorn (verwende ich hinten) |
| Yeah Racing | TADT-012SP | Stahlhinterachsen |
| Yeah Racing | TADT-011SV | Titan Rechts-Links-Gewindestangen |
| Yeah Racing | MG-08P19T | 19er Alu-Ritzel |
| GPM | DT4048 | Alu-Lenkung |
| Aliexpress | Kugellager | |
| Aliexpress | Carbon Dämpferbrücken | |
| Aliexpress | Alu Felgenmitnehmer 7mm | |
| Robitronic | Cube2 | Brushed-Fahrtenregler gebraucht |
| Associated | B6D | Federbeine gebraucht |
| plus Alukugelköpfe und M3 Titaninbusgewindeschrauben aus meinem Fundus | ||