
Samstag, 11.07.2026
Einige nette RCRT-Vereinsmitglieder haben bereits am Freitag Gäste begrüßt, einige Gäste haben bereits am Freitag fleißig geübt, während ich einige Handschläge im Haushalt tätigte, wenn ich schon den ganzen Samstag und den ganzen Sonntag außer Haus bin. Samstag früh suche ich mir einen Platz unter dem offiziellen RCRT-Mitglieder-Pavillon, wo sich Gäste eingezeckt haben, die kühn behaupten, sie wären seit heute Mitglied.
Mir egal, ich brauche nur einen kleinen Fleck zum Akku laden, großartig schrauben habe ich nicht vor, den Großteil des Wochenendes möchte ich eh im Zeitnahmecontainer verbringen und vom Langenfelder Thomas lernen. Einen Akku übe ich mit dem Team Associated T7, bevor um 14:00 Uhr der Trainingsdurchgang startet. Hier werden von jedem Fahrer die drei besten Runden addiert, entsprechend der Summe werden wir in Vorlaufgruppen einsortiert, bei anderen Veranstaltungen nimmt man die besten drei aneinanderhängenden Runden.
Mein TeuRer Freund, der am Freitag sowie am Samstag vormittag fleißig trainiert hat, haut gleich voll einen raus und qualifiziert sich im gezeiteten Training für die schnellere Vorlaufgruppe, Frosch und ich landen in der anderen. Im einzigen Vorlauf des Samstag werde ich im Vergleich aller Truggy-Piloten Sechster ziemlich zeitgleich mit dem Fünften sowie dem Vierten. Damit kann ich zufrieden sein.



Mein Platz in der Zeitmessung neben Thomas.


Sonntag, 12.07.2026

Sonntag beginnt traurig, denn mein TeuRer Freund, der mich zu Jahresbeginn zum Truggy-Kauf animiert hat, damit wir gemeinsam die Höhen und Tiefen des Hobbys vom Training über die SK-Läufe bis hin zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften genießen können, ist familiär verhindert. Nach den fünfminütigen Vorläufen, wobei ich im dritten Vorlauf Vierter von allen wurde, werde ich in den Finalen am Nachmittag im A-Finale von Platz 6 auf der Geraden starten.
Für mich persönlich ist besonders spannend die Vorlaufauswertung und die Einteilung der Piloten in die Finalgruppen, doch das meiste erledigt der Computer unter Anleitung von Thomas, hoffentlich gelingt mir das irgendwann mal alleine.
Alle drei Finale laufen für mich extrem günstig, ich halte mich aus allen Karambolagen raus, liege in den jeweils sieben Minuten gefühlt nur jeweils einmal auf dem Dach und benötige Helfer, von den Zeiten her extrem konstant: 11 Runden in 7:39, 11 Runden in 7:38 und 11 Runden in 7:36. Sehr erwähnenswert das zweite A-Finale, neben meiner besten Runde in 40,1 Sekunden liege ich vier Minuten lang an Platz 2 hinter Marcel.
Die B-Finale ORETR2 sind schwach besetzt und es werden von Durchgang zu Durchgang weniger Teilnehmer, zum dritten B-Finale ist immerhin noch ein wackerer Held am Start. Da spekuliere ich doch schon auf die Deutschen Meisterschaften im August mit hoffentlich 30 Truggys, voll besetzten A-, B- sowie C-Finale und echten Sportlern, die auch als B- oder C-Finalisten selbst ohne Chance auf den Meistertitel alle drei Finaldurchgänge durchziehen.
Dank an den Langenfelder Rennleiter Daniel als auch an den Langenfelder Zeitnehmer Thomas, beim nächsten Rennen müssen wir RCRT-Mitglieder sowas alleine stemmen, wenngleich die Langenfelder auch für die Zukunft Hilfe anbieten. Besonderer Dank an die gesamte Mannschaft des RCRT Duisburg, insbesondere an die Küchencrew, die zum rundum gelungenen SK/NORC-Wochenende beigetragen haben.




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