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14.03.2026 MSC-Pokal 2025/2026 Lauf 5

In der MSC-Pokal Saison 2024/2025 habe ich aus dem Kopf wohl lediglich an zwei Läufen teilgenommen, ich denke, es lag an Terminüberschneidungen mit anderen Wochenendaktivitäten, wobei das Minidrom in der Wichtigkeit oftmals an Stelle zwei rückte. Im Sommer 2025 sind etliche Mitglieder des MSC-Essen mehrmals zum Südring nach Duisburg-Großenbaum gekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe, weshalb ich mir für die MSC-Pokal-Saison 2025/2026 vornehme, an mehr als zwei Läufen teilzunehmen respektive ab und zu am Freitag zum Training zu erscheinen inklusive geselliger Kommunikation.

Zum Lauf im Dezember habe ich mit meinem ARC R11'2019 Jägermeister Porsche für die Klasse GT genannt, lange Zeit sah es so aus, als würde diese Klasse wegen weniger als drei Nennungen nicht zustande kommen. So besorgte ich mir kurzerhand die neue sensorlose RCK-Brushless-Combo, damit ich an besagten Rennsamstag zumindest M-Chassis fahren könnte. Die Klasse GT fand dann doch drei Anhänger und wurde gefahren, ich somit Doppelstarter.

Auch im Januar und Februar startete ich in beiden Klassen, merkte aber, dass es stressig wird, wenn beide Klassen ungünstig kurz nacheinander dran sind, man also keine Zeit zum verschnaufen oder für die Fahrzeugpflege hat, in meinem Fall Karosserie polieren, was ich am besten kann. Ferner fehlt die Zeit zum fotografieren, was ja der Hauptgrund ist, weshalb ich ins Minidrom komme (abgesehen von der leckeren Verpflegung), gewinnen ist nicht so wichtig, nur Fahrspaß haben und wenn alles gut läuft, ohne Bruch am Boliden heimkehren.

Im April beziehungsweise Lauf 5 der aktuellen Saison icke nur mit dem GT am Start, ich bin beizeiten vor Ort, beziehe einen der egal guten Plätze und kann vor dem eigentlichen Rennbeginn zwei Akkus üben. Die Fahrerbesprechung durch Jörg ist kurz und knapp, sämtliche Anwesenden waren schon einmal im Minidrom und kennen die Abläufe einschließlich Bratwurst-Counter sowie Seifenspender.

Zum sportlichen Teil kann ich heute aus meiner Sicht nicht von hitzigen Zweikämpfen berichten, in meiner Klasse GT muss ich drei Sportkameraden die bessere Leistung attestieren, einen Mitstreiter kann ich abhängen, von Anfang bis Ende bin ich Vierter im Feld. Jörg meint, die Bittydesign-Porsche-Karosserie sei wohl die schönste, aber leider nicht die schnittigste, da hätten die Untersätze mit dem Zooracing Bwoah Deckel schon einen kleinen Vorteil.

Interessanterweise besaß ich sogar mal eine Bwoah-Karosserie, welche ich allerdings nie fuhr, sondern Jörg vermachte, kann sein, dass die doch noch einmal auf einem meiner Chassis zum Einsatz kommt?

Der fünfte Lauf MSC-Pokal ist entspannter als der vierte, wo viele Klassen mit A- und B-Finale gefahren wurden. Die Verpflegung zu Mittag ist gewohnt lecker, die Siegerehrung gewohnt routiniert moderiert von Jörg. Für kommendes Wochenende bin ich mit Sebastian am Südring verabredet, während eine gute Handvoll Verrückter nach Mechernich aufbricht, um dort bei den Lost Place Racern am Tamico Offroad Cup teilzunehmen.

Die Rennveranstaltung samt Siegerehrung ist beizeiten beendet, sodass danach noch geübt werden konnte, siehe nach den Fotos.

Fronti

Porsche

GT

Finale M-Chassis

TT: Donato, Daniele, Denis

M-Chassis: Jan, Dominik, Marc

Porsche: Dennis, Jesse, Andreas

Fronti: Jörg, Andres, Sebastian

MSC-Clubsport: Andres, Matthias, Denis


So sieht es aus, wenn mein Onroad-Guru meinen ARC R11'2019 Jägermeister Porsche lenkt.

Als alles vorbei ist, dreht Jörg eine Runde mit meinem Hägermeister Porsche. Er bietet an, mir Setup-Tipps geben. Einen Setup-Tipp werde ich noch heute auf jeden Fall umsetzen, nämlich den im November 2022 gebraucht erworbenen ARC R11'2019 durch meinen Tamiya TRF419XR, welcher aktuell nach VTA-Reglement ausgestattet ist, ersetzen.

Wird in Zukunft diese Bwoah-Karosserie auf meinem GT Chassis eingesetzt?

Ich darf eine Akkulänge mit Jörgs Fronti fahren, der heute Zweiter wurde, aber auch schon mal die Nase ganz vorne hatte. Das Fahrzeug (einschließlich des Besitzers) also ein Siegertyp. Nach ein/zwei zögerlichen (=vernünftig vorsichtigen Runden) drehe ich voll auf, ja, das Auto macht Spaß. Nun werde ich bestimmt nicht behaupten, ich sei der geborene Fronti-Pilot, das Fahrzeug wurde von Jörg halt perfekt auf den Kurs im Minidrom abgestimmt.

Bei dem Fahrzeug mit der recht neutralen weißen ZooRacing Gorilla Max Karosserie handelt es sich um einen RC MAKER SP1-F. Daun-Veteran und RC-MAKER-Experte Sebastian empfiehlt im Falle einer in den Sternen stehenden Neuanschaffung allerdings eher einen Xray, weil der RC MAKER sehr viel individuelle Abstimmung benötigt.