In Hürtgenwald wollen wir üben (für die Deutsche Meisterschaft im August) und natürlich das anstehende Rennen fahren. Die Wetteraussichten für das Wochenende sind durchwachsen, und sollte es am Sonntag regnen, möchte ich wenigstens am Samstag so viel wie möglich geübt haben und bin noch vor der Streckenöffnung um 09:00 Uhr auf dem Gelände.
In Hürtgenwald wollen wir üben (für die Deutsche Meisterschaft im August) und natürlich das anstehende Rennen fahren. Die Wetteraussichten für das Wochenende sind durchwachsen, und sollte es am Sonntag regnen, möchte ich wenigstens am Samstag so viel wie möglich geübt haben und bin noch vor der Streckenöffnung um 09:00 Uhr auf dem Gelände.
Pavillon-Nachbar Uli hilft mir beim Aufbauen meines Pavillons, mit meiner Kabeltrommel begebe ich mich auf die Suche nach Strom und bin erst einmal alleine, denn Jörg ist noch nicht vor Ort und Tim steht im Stau, der schafft es gerade so zu 13:00 Uhr, wenn das gezeitete Training beginnt. Viel üben können Jörg und ich bis dahin nicht, denn es nieselt immer wieder, wodurch die Strecke zu feucht ist.
Das gezeitete Training ist in Hürtgenwald unspektakulärer als in Langenfeld, wo nach dem Training mit Rundenzeitmessung die Vorlaufgruppen eingeteilt werden. In Hürtgenwald stehen die Vorlaufgruppen bereits fest bzw. sind identisch mit der jeweiligen Trainingsgruppe, das gezeitete Training wird dafür genutzt, um Routine in die Abläufe zu bringen, die bei den Vorläufen wie bei den Finalen sehr ähnlich sind. Und alle haben gleichviel Trainingszeit und alle können auf die Unterstützung durch Streckenposten bauen.
Mit meinen zwei KING-Boliden, dem Team Associated B6.3 in der Klasse ORE2WDSTD als auch dem Team Associated T7 in der Klasse ORETR2 darf ich zwei Trainingsdurchgänge mitmachen, dann haben wir am Samstag noch einen siebenminütigen Vorlauf. Hier lenke ich beide Fahrzeuge ordentlich und lande im "Mittelfeld", sehr erfreulich ist das Vorlaufergebnis von Jörg, denn obwohl er in der Vergangenheit auf dem Südring sowie heute Vormittag weniger geübt hat als ich, fährt er seinen Hägermeister-T7 sauber, fehlerfrei und dabei schnell, sodass der Essener Onroad-Spezialist zurecht Vierter im elfköpfigen Feld wird, wobei er sämtliche vier langjährige wie erfahrene Duisburger Offroad-Experten (Andreas, Dirk, Thorsten, Tim) hinter sich lässt.
Geplant war, in Hürtgenwald im Kombi zu schlafen und die Zeit bis dahin mit freiem Training und Fachsimpelei zu nutzen, doch wir entscheiden uns, doch die anderthalbstündige Heimreise anzutreten sowie Sonntag früh anderthalb Stunden für die Anreise in Kauf zu nehmen, ist vielleicht gesunder als auf dem Beifahrersitz zu liegen und eventuell von Sturm und Gewitter wachgehalten zu werden.
Kunstwerke auf vier Rädern, oben Nino, unten Frosch.
Unten, nicht ganz so heischend, die eher sachlich-nüchterne Scuderia KING.
Mit anderen Worten: Stylisch bzw. endgeil.
Rechtzeitig zum gezeiteten Training kommt die Sonne durch und trocknet den Kunstrasen.
Unsere Pavillon-Sitzgruppe: Dirk, Jörg, Tim.

Fahrerbesprechung bei "Kurze Hose/T-Shirt Wetter"
Verwirrung, vier von neun Karosserien sind ausschließlich oder größtenteils blau.

